Freie Wähler Versammlung am 28. Mai 2018

Im Rahmen der Jahresversammlung der Freien Wähler wurde der Vorstand einstimmig bestätigt. Werner Hecht führt auch in Zukunft die Freien Wähler Karlshuld. Als seine Vertreterin wurde Bianca Glöckl bestätigt. Zum Vorstand gehören außerdem Bürgermeister Karl Seitle und 2. Bürgermeister Michael Lederer, Schriftführer Arno Schäfer und dessen Vertreter Reinhard Schläfer.

Die Freien Wähler haben die Vorstandschaft einstimmig bestätigt.

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FREIE WÄHLER

05.06.2018

Abrechnung mit der großen Politik

Die neue Führung des Ortsverbandes Karlshuld der Freien Wähler um den im Amt bestätigten 1. Vorsitzenden Werner Hecht (7. von rechts) und Bürgermeister Karl Seitle (links daneben).
Bild: Bianca Lederer

Ortsverband Karlshuld bestätigt Vorstand um Werner Hecht im Amt. Kandidaten im Wahlkampfmodus

Im Rahmen der Jahresversammlung bestätigten der Freien Wähler Karlshuld ihren Vorstand im Amt. Nach einstimmigem Votum werden die Freien Wähler weiter geführt von Werner Hecht, an seiner Seite stehen die bisherige Stellvertretern Bianca Glöckl, Bürgermeister Karl Seitle und der 2. Bürgermeister Michael Lederer.

Neben den traditionellen Themen, wie Berichte zur Arbeit im Gemeinderat und im Landkreis sowie im Bezirkstag, wählten die Versammlungsteilnehmer heuer wieder turnusmäßig die Vorstandsämter. Auf den weiteren Posten wurden Schriftführer Arno Schäfer und sein Stellvertreter Reinhard Schläfer bestätigt. Als Beisitzer fungieren künftig Renate Busch, Kai Czapko, Tobias Detter, Brigitte Fleischmann, Patricia Fürholzer, Elisabeth Haberl, Lotte Hammerer, Hans Klink, Peter Märtl, Roman Mnich, Manfred Pelzer, Stefan Pest, Philipp Resch, Frank Schütz und Barbara Walter. In einer nachfolgenden Sitzung werden den Beisitzern diverse Themenbereiche verantwortlich zugeordnet wie Soziales/Seniorenbeauftragter, Jugendbeauftragter, Naturschutz und Landwirtschaft bis hin zum Internetauftritt des Ortsverbandes.

Landrat Roland Weigert und Bürgermeister Karl Seitle informierten die Versammlung ausführlich zu laufenden Themen und Projekten und nutzten die Veranstaltung für eine Abrechnung mit der klassischen Politik. In den vergangenen zehn Jahren sei ein massiver Investitionsstau im Kreis zu einem guten Teil aufgelöst und Zukunftsentscheidungen auf den Weg gebracht worden, sagte Weigert, und verwies auf den Schulbereich.

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Übergreifende Themen dürften auch künftig nicht ohne Unterstützung im Landtag bleiben. Vielmehr brauche es ein politisches Schwergewicht für den Kreis in München, begründete der Landrat seine Landtagskandidatur im Herbst.

Er habe beste Kontakte nach München, erinnerte Weigert an viele Gespräche in der Staatskanzlei und in Ministerien.

Kein gutes Haar ließ Bürgermeister Seitle an der Landes- und Bundespolitik. Der Bürger dürfte sich nicht weiter an der Nase herumführen lassen. Seitle erinnerte an Straßenausbaubeiträge, die im vergangenen Jahr „in CSU-Ingolstadt noch mit bis zu 30000 Euro den Anwohnern“ in Rechnung gestellt worden seien. Erst nachdem die FW im Landtag das Thema wiederholt aufgriffen und ein Volksbegehren zur Abschaffung der Strabs auf den Weg gebracht haben, habe die CSU die Kehrtwende vollzogen und sich des längst überfälligen Themas angenommen. „Und nun möchte die CSU dafür auch noch gefeiert werden als Retter in der Not.“

Ludwig Bayer beschrieb die Aufgaben des Bezirks, der gegenüber dem Freistaat mit einem Zehntel des Haushaltes zuständig ist für die Daseinsvorsorge, insbesondere im Bereich Soziales und Gesundheit sowie Kultur und Bildung. Er erläuterte seine einschlägige Erfahrung und seine Beweggründe für seine Bezirkstagkandidatur.

Fraktionsführer Thomas Hümbs berichtete abschließend von seiner Arbeit im Kreistag. Er freue sich darauf, dass Roland Weigert als starker Mann künftig die Belange des Landkreises im Landtag vertreten könne – dann in einem Landtag, der möglicherweise nicht mehr von einer absoluten Mehrheit der CSU diktiert werde. (nr)